Kronach — Die Studienfahrt der Mitglieder der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB) Gruppe Kronach führte ins benachbarteThüringen. Ziel war die Fachklinik in Bad Liebenstein. Der Schwerpunkt der Behandlung in der Klinik liegt bei der Orthopädie/Unfallchirurgie, hier insbesondere Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen, was für die Morbus-Bechterew-Patienten von großer Bedeutung ist.
Wie die Kronacher Gruppe erfuhr, öffnete die moderne Rehaklinik erst im Jahre 1995 ihre Porten und kann bis zu 400 Personen aufnehmen. Nach der Vorstellung der Klinik konnten sich die Gäse selbst ein Bild von dem großzügig gebauten Haus machen. Dabei standen sämtliche Behandlungs- und Therapieräume zur Besichtigung offen. Darunter war ein Geräte-/Kraftraum mit modernsten Therapiegeräten, welche von den anwesenden Therapeuten eingehend erläutert wurden. Dass man hier ausgerechnet auf ein Ehepaar aus dem Landkreis Kronach traf, war reiner Zufall und ermöglichte weitere Einblicke in den Therapieaufenthalt. Weitere Stationen waren der Ergotherapieraum zum Training für die Sensibilität und Feinmotorik sowie die drei großen Schwimm- und Therapiebecken mit 40 Grad heißen Sandkastenliegen, die man hier anstelle von Moor verwendet. Den Abschluss der Besichtigung bildete die Turnhalle, wo zwei Physiotherapeutinnen spezielle Übungen für Morbus-Bechterew-Patienten zeigten.
Nach dem Essen stand für die am Nachmittag angesetzte Stadtführung bereits eine Fremdenführerin bereit. Nach der Besichtigung verschiedener historischer Gebäude führte der Weg in das 2009 neu errichtete Kurhaus. Auf dem Heimweg legte man noch eine Kaffeepause in den Nougat-Viba-Welten in Schmalkalden ein.
Gruppensprecher Eberhard Dunst bedankte sich abschließend bei den Organisatoren der Fahrt sowie bei Busfahrer H. Fehn von der Fa. Schirmer. red