Beim Set-Besuch ergab sich die Gelegenheit, persönlich mit den Schauspielern des Frankentatorts zu sprechen und ihnen Fragen zu stellen. So erzählte Fabian Hinrichs, was seine Rolle als Hauptkommissar Felix Voss diesmal schwierig gemacht hat und wie er Bamberg erlebt hat.

Sie kommen ja gar nicht aus der Region, haben Sie sich ein bisschen fränkisch angeeignet?
Fabian Hinrichs: "Es wäre wahrscheinlich etwas merkwürdig, wenn ich anfangen würde zu fränkeln, aber ich fühle mich hier sehr wohl. Das war von Anfang an schon so. Ich habe keine Distanz gefühlt. Bamberg ist sehr gemütlich und heil. Besonders interessant fand ich es, dass Bamberg nie eine Befestigungsanlage gehabt hat und deshalb nicht niedergebrannt wurde. Das habe ich in einem Kunstreiseführer gelesen.
Was hat Ihnen an Bamberg besonders gut gefallen?
Ich finde es sehr gemütlich hier. Ich habe in diesem Reiseführer auch gelesen, dass Bamberg die viertschönste Stadt Europas ist. Das fand ich sehr lustig, dass der Kunsthistoriker das einfach so behauptet hat. Aber es ist hier wirklich erschreckend schön und Bamberg ist unglaublich intakt für eine deutsche Stadt. Ich komme aus Hamburg, und das ist zu 60 Prozent zerstört gewesen. Es ist also völlig erstaunlich, wenn man hier rumläuft und sehr alte Häuser aus verschiedenen Epochen sieht. Das ist schon toll hier.

Was bereits verraten wurde: Sie ermitteln diesmal undercover. Ist es anders, eine Rolle in der Rolle zu spielen?
Etwas anders denke ich schon. Es ist anspruchsvoller, weil ich mit etwas Akzent sprechen muss. Ich habe aber einen gewissen Schutz, weil meine Rolle Felix Voss den Akzent ja auch nur probiert. Klar probiert es Voss so gut wie möglich und ich somit auch. Das ist dann schon eine andere Anforderung als im normalen Film. Aber ich hatte ja einen tschetschenischen Berater.

Die Fragen stellten Marina Weirich und andere Journalisten