In diesem Jahr kommen 23 465 228 Millionen Euro aus den Schlüsselzuwei-sungen dem Landkreis Bamberg sowie 36 050 468 Millionen Euro den dazugehörigen Gemeinden zugute. Darüber informieren mehrere Landtagsabgeordnete aus der Region. Somit sind diese Schlüsselzuweisungen im Jahr 2019 erneut gestiegen - um eine halbe Million für den Landkreis und anderthalb Millionen für die Gemeinden.

Weniger Grund zur Freude gibt es hingegen für die Stadt Bamberg: Sie erhält dieses Jahr 29 518 916 Euro vom Freistaat und damit 3,3 Millionen Euro weniger als 2018. Die Bamberger Landtagsabgeordnete und Staatsministerin Melanie Huml (CSU) erklärt den Rückgang mit "der insgesamt positiven Finanzentwicklung der Kommunen" in ihrer Heimat. SPD-MdL Inge Aures (Kulmbach) bedauert, dass das Minus von elf Prozent "den finanziellen Handlungsspielraum und damit die Gestaltungsmöglichkeiten für die Stadt Bamberg" einschränkt. Sie nutzt die Gelegenheit, um an eine Forderung ihrer Fraktion und der kommunalen Spitzenverbände zu erinnern. Beide würden seit Jahren eine Erhöhung der Schlüsselzuweisungen zur Stärkung der Haushalte von Städten, Landkreisen und Gemeinden fordern.

Indessen freut sich MdL Holger Dremel (CSU) über das Plus im Landkreis: "Die Schlüsselzuweisungen des vergangenen Jahres befanden sich bereits auf absolutem Rekordniveau. Nun werden sie noch einmal deutlich übertroffen. Das ist eine gute Nachricht für alle Bürger im Landkreis." Bayernweit sind die Schlüsselzuweisungen um 240 Millionen Euro auf rund 3,9 Milliarden Euro gestiegen. red