Jürgen Feder zählt zu den bekanntesten Botanikern in Deutschland und gleichzeitig zu den außergewöhnlichsten Persönlichkeiten im deutschen Fernsehen. Er selbst bezeichnet sich gern als Vertreter einer aussterbenden Art, denn die Botanik fristet seit Jahren ein "Mauerblümchen-Dasein". Seine TV-Auftritte bei "TV total", im "SAT.1 Frühstücksfernsehen" sowie bei "W wie Wissen" machten den gelernten Landschaftsgärtner zu einer schillernden Kultfigur des deutschen Fernsehens und sorgten für reges Interesse der Medien an seiner Person. Selbst Zuschauer ohne eigenen "grünen Daumen" fesselt Jürgen Feder im Handumdrehen mit seinem unnachahmlichen Wortwitz.
Am Samstag, 27. Mai, holen das Naturkunde-Museum Coburg und der Landesbund für Vogelschutz den Extrem-Botaniker ins Coburger Land. Treffpunkt ist um 11 Uhr im Seßlacher Ortsteil Gemünda (Ortsausgang Richtung Ummerstadt, Ummerstadter Straße). Bei einer dreistündigen Tour durch das Naturschutzgebiet "Heiligenleite" über Magerrasen, Äcker und durch Wälder erleben die Safari-Teilnehmer die Welt der Pflanzen aus einem anderen Blickwinkel und erfahren Dinge über die Natur, die sie nie wieder vergessen werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit flotten Sprüchen und schrägen Anekdoten geht es über Stock und Stein zu den echten "Raketen" unter den Farn- und Blütenpflanzen. Nach etwa 90 Minuten erfolgt eine kurze Mittagspause zur Selbstverpflegung, bevor es dann wieder auf den Heimweg geht.
Selbstverständlich steht Jürgen Feder am Ende der Exkursion für Erinnerungsfotos zur Verfügung. Für die Teilnahme an der Botanik-Safari zahlen Erwachsene 8 Euro, Kinder, Mitglieder des Landesbunds für Vogelschutz und Förderer der Coburger Landesstiftung 5 Euro. Bei schlechtem Wetter bitte entsprechende Kleidung mitnehmen. In jedem Fall bitte festes Schuhwerk anziehen. Anmeldung per E-Mail an a-ulmer@lbv.de oder telefonisch unter (09561) 407970. red