von unserem Mitarbeiter Werner Reissaus

Neuenmarkt — Der Eisenbahnersportverein mit seinen derzeit 266 Mitgliedern steht vor großen Herausforderungen: Im Sommer soll am Sportheim eine komplette Dachsanierung vorgenommen werden. Wenn alle Arbeiten vergeben werden, muss der ESV mit Kosten von rund 90 000 bis 100 000 Euro rechnen. Denkbar sind aber noch Einsparungen durch Eigenleistungen. Um die Kosten zu stemmen, war die Mitgliederversammlung einverstanden, ein Darlehen von maximal 100 000 Euro aufzunehmen.
Vorsitzender Gerhard Fischer verwies im ersten Rechenschaftsbericht nach seiner Amtsübernahme vor knapp einem Jahr auf die Erneuerung der kompletten Kühlanlage. Er verspricht sich davon erhebliche Einsparungen bei den Energiekosten und dankte Martin Witzgall, der die Maßnahme verantwortlich abgewickelt hatte.
Neben der Dachsanierung sei auch eine Erneuerung der Treppenanlage zu den Umkleide- und Duschkabinen der Tennisabteilung geplant. Was die Finanzierung angeht, so hoffe der Verein auch auf Unterstützung durch die Gemeinde und den Landkreis Kulmbach.
Bedauert wurde, dass keine Veranstaltungen in der Dreifach-Turnhalle mehr abgehalten werden dürfen. Fischer: "Es ist zwar schade, aber letztlich müssen wir den Beschluss des Schulverbands akzeptieren."
Dank sagte Fischer der Kegelabteilung, die kurzfristig als Ausrichter der VDES-Bezirksmeisterschaften im Kegeln eingesprungen war. Ein besonderes Lob hatte er auch für die Kegler mit Martin Witzgall und Tatjana Stich an der Spitze, die sich um die Bewirtung des Sportheims kümmern.

Tradition und Fortschritt

Bürgermeister Siegfried Decker betonte, dass der ESV Tradition mit Fortschritt verbindet und den Mitgliedern moderne Sportanlagen zu günstigen Preisen biete. Die Gemeinde werde auch in Zukunft ihre Vereine finanziell fördern: "Sport fördern, heißt auch Ehrenamt stärken. Sportvereine sind von überragender Bedeutung für gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein gutes Miteinander von Jung und Alt in unserer Gemeinde."
Was die Sanierung des Sportheim-Daches betrifft, sprach Vorsitzender Gerhard Fischer von einer Herkulesaufgabe für den Verein. Sie müsse aber in Angriff genommen werden, weil es wiederholt zu Wasserschäden gekommen sei.
Gemeinde- und Kreisrat Klaus Zahner regte an, beim Landkreis einen Zuschussantrag für eine energetische Sanierung des Sportheims zu stellen.
Die Neuwahlen hatten folgendes Ergebnis: 3. Vorsitzende: Karin Hübner (Regina Seiferth stellte ihr Amt aus privaten Gründen zur Verfügung); Kassierer: Hartmut Lauterbach; Schriftführerin: Tatjana Stich; 2. Schützenmeister: Reiner Heyert; 2. Sportwart Kegeln: Stefan Hahn; Abteilungsleiter Tennis: Frank Lindner; 1. Sportwartin Tennis: Andrea Schröppel; 2. Sportwartin: Yvonne Nowak.