von unserem Mitarbeiter Julian Seiferth

Himmelkron — Der Ton wird rauer im Verfahren gegen den "Bunker-Mann". Der ehemalige Buchhalter und sein Ex-Auftraggeber gifteten sich am fünften Verhandlungstag vor dem Landgericht Bayreuth verstärkt gegenseitig an.
Der Angeklagte verstrickte sich bei den Fragen an seinen vormaligen Chef, der sich seinerseits zu mehreren Sticheleien hinreißen ließ, in widersprüchliche Angaben. Auch Verteidiger und Staatsanwalt fielen sich gegenseitig ins Wort.
Zur Wahrheitsfindung trug diese Unruhe in der ersten der beiden zweistündigen Verhandlungsperioden nicht bei. Ruhe kehrte erst in der zweiten Hälfte mit der Vernehmung des Sohnes und designierten Chefs des betroffenen Elektrobetriebes ein.

"Stimmungsmache"

Der Verhandlungstag begann, wie der vorherige geendet hatte: mit der Vernehmung des 64-jährigen