Zu Gast in der Vestestadt: BFV-Präsident Rainer Koch hat gemeinsam mit dem oberfränkischen Bezirks-Vorsitzenden Thomas Unger sowie Bezirks-Jugendleiter Klaus Schmalz das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) beim FC Coburg besucht und sich mit den Verantwortlichen vor Ort ausgetauscht. Das NLZ in der Vestetstadt wurde bereits 2011 installiert und ist eines von insgesamt 18 BFV-Talentzentren im Freistaat.

"Es muss letztlich ein Gewinn für jeden einzelnen Spieler sein, hier bei uns im NLZ ausgebildet und gefördert zu werden", sagt Tim Niechziol, der seit Sommer das Coburger NLZ leitet: "Letztlich geht es darum, dass die ganze Region von unserer Arbeit profitiert. Das ist nicht immer leicht zu vermitteln, das Verständnis aber ist weiter gewachsen und das Verhältnis zu den Klubs aus der Region ein sehr gutes. Dabei haben wir wechselseitig die Interessen der Spieler, aber auch der abgebenden Vereine im Blick. Zum einen kommen diese Spieler gut ausgebildet wieder zu ihren Vereinen zurück, auf der anderen Seite geht es für uns auch darum, Eltern und Spielern aufzuzeigen, was es bedeutet, wenn der nächste Schritt in eine Bundesliga-Akademie möglich ist und ein Profiklub anklopft."

Der FC Coburg kooperiert beispielsweise mit der SpVgg Greuther Fürth, das Kleebatt ist offizieller Partnerverein der Oberfranken.

Koch lobt NLZ Coburg

Für BFV-Präsident Rainer Koch ist "Coburg ein sehr gutes Beispiel dieser Art der besonderen Talentförderung, wie wir sie in Bayern konsequent umsetzen. Wenn wir kein Talent auslassen wollen, braucht es unsere engmaschigen BFV-Nachwuchsleistungszentren in der Fläche, wo Profifußball und die dazugehörigen Akademien der Bundesligisten eben gerade nicht vor der Haustüre daheim sind".

Die BFV-NLZs seien das perfekte Bindeglied zwischen der Basisförderung in den Talentstützpunkten und den Nachwuchsleistungszentren der bayerischen Lizenzvereine und damit ein in Deutschland einmaliges System. So sei es möglich, dass die Nachwuchstalente sogar bis einschließlich der Altersklasse U17 in der Region auf top-professionellem Niveau gefördert werden. Auf diese Weise könnten sie im gewohnten sozialen Umfeld bleiben, sich dort fußballerisch und persönlich entwickeln und müssten nicht frühzeitig den Sprung in ein Nachwuchsleistungszentrum eines Lizenzvereins wagen. ff