Die Korbstadt hat jetzt mit der DiGA auch eine dreitägige Gartenmesse (bis einschließlich Sonntag). Das Angebot reicht von Blumen, Pflanzen und Kräutern, Gartenanlagen, Gartentechnik und Gartenmöbeln, über Zubehör und Dekoartikel, Terracotta, Keramik, Brunnen und Teiche bis hin zu Wintergärten. Darüber hinaus werden verschiedene Fachvorträge zum Thema Garten angeboten.
Einmalig oder doch in Serie? Geht es nach Ausrichter Dieter Maier (58) und Mitarbeiter Dominik Hurst (27) von der SüMa Maier GmbH aus Freiburg im Breisgau, stünde dem alljährlich grundsätzlich nichts entgegen.

Warum Lichtenfels?
Dieter Maier: Vor zwei, drei Jahren habe ich mir die Halle schon mal angeschaut. Es gibt hier ausreichend Parkplätze. Und sie ist bezahlbar.

Wie viele Besucher erwarten Sie?
Im PR-Text steht 7000. Aber wenn ich 5000 bis 5500 habe, wäre ich zufrieden.

Ist ein längerfristiges Engagement in Lichtenfels angedacht?
Ja, eigentlich schon.

Ist das abhängig von der Besucherzahl?
Nein, nur von der Ausstellerzufriedenheit. Wenn die sagen, es war toll hier oder wir haben gut verkauft, dann ziehe ich die Option für 2018.

Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit mit der Stadt und wie zufrieden sind Sie mit dem Veranstaltungsort Stadthalle?
Einwandfrei.

DiGA - das klingt nach Anspruch an sich selbst?
Wir haben 2003 nächtelang zusammengesessen und sechs Flaschen Wein getrunken. Dann kam uns der Begriff DiGA - Die Gartenmesse! Wir wollen nicht irgendeine Messe sein.
Zielgruppe?
40 plus. Die haben dann schon ein Haus mit Garten und abbezahlte Hypotheken (lacht).

Gibt es für Sie auch einen Wehmutstropfen in Lichtenfels?
Dass wir zu wenige Gartenbaubetriebe, Floristen und Gärtnereien als Aussteller aus dem Umkreis gewinnen konnten. Wir haben sie angeschrieben und angerufen.
Dominik Hurst: Die hätten ja was von der Teilnahme, weil sie vor Ort sind und mit Messebesuchern in Kontakt bleiben können.

Halten Sie das für kurzsichtig von den heimischen Unternehmen?
Nee, ich denke mal, dass man der Sache gegenüber jetzt skeptisch ist. Das mag im nächsten Jahr anders sein.

Das Gespräch führte
Markus Häggberg