Vor einem Jahr hatte die Vorsitzende des SC Hassenberg, Andrea Tschirge, berichtet, welche Veränderungen der neue Vorstand eingeleitet habe. Heuer konnte sie von einem erfolgreichen Jahr sprechen. "Bewährt hat sich die exakte Aufteilung der Aufgaben", erklärte die Vorsitzende. Unterstützung habe der Vorstand durch engagierte Mitglieder erhalten. Tschirge: "So konnte schnell auf Probleme reagiert und Lösungen konnten gefunden werden." Sie dankte den Vorstandsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit. In Vorstandssitzungen wurde die Situation des Vereins in den Fokus gerückt. Um die erste Fußballmannschaft neu auszurichten und weitere Spieler zu gewinnen beziehungsweise "ehemalige" zurückzuholen, gab es viele Gespräche. Von den 383 Mitgliedern entfallen auf den Nachwuchsbereich 31. Dass der Anteil der Kinder und Jugendlichen nicht hoch ist, führt die Vorsitzende auf das mangelnde Angebot an sportlichen Aktivitäten zurück. Weiter merkte sie an: "Es sind nicht die Ideen, die fehlen. Wir hätten auch genug Möglichkeiten, diese umzusetzen." Vielmehr fehlten Übungsleiter oder Ehrenamtliche. Da hier dringender Handlungsbedarf bestehe, wolle sie sich mit einer Gruppe engagierter Mitglieder treffen und gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, sagte Tschirge und fügte hinzu: "Ferner ist es wichtig, dass der Verein ein Ort ist, an dem sich jeder aufgehoben fühlt und seine Ideen verwirklichen kann." Viel Zeit wurde in die Vorbereitung des Sportfestes investiert. Riesigen Spaß hat hier das Bubble-Ball-Turnier gemacht. Die gute Besucherzahl lieferte die Bestätigung, dass ein Gaudi-Sportfest ankommt. Nicht zu kurz kamen die geselligen Veranstaltungen. Der gut besuchte Fasching ist ein Verdienst des Vergnügungsausschusses. Gerade solche Veranstaltungen bringen wichtige Einnahmen in die Vereinskasse. Eine runde Sache waren die Kirchweih und der Bierkopf. Ein wichtiger Stützpfeiler im Verein ist die Bedienungsgemeinschaft, durch die es möglich ist, das Sportheim mit Leben zu erfüllen. Steigende Besucherzahlen konnten donnerstags festgestellt werden. Da auch am Samstagnachmittag das Heim des SCH bewirtet ist, hofft die Vorsitzende auf weitere Neuzugänge in der Bedienungsgemeinschaft, um den Aufwärtstrend zu halten, ebenso beim Vergnügungsausschuss, um Arbeiten auf viele Schultern zu verteilen.

Bei der Neuanlage des Hauptplatzes mussten mehrere Hürden genommen werden. Unter anderem fiel auch der Rasenmäher aus. Jetzt steht dem Verein ein vernünftiger Platz zur Verfügung. Gedankt wurde besonders Gönner Gerd Mäusbacher.

Die Grüße der Gemeinde übermittelte Zweiter Bürgermeister Claus Höcherich und lobte die Arbeit im Verein.

Auf Beschluss des Vorstands wurde postum Rudolf Neumüller zum Ehrenmitglied ernannt. Die Ernennungsurkunde nahm seine Frau Waltraud Neumüller in Empfang. Mehr als zwei Jahrzehnte haben Elke und Gerhard Rauh das Sportheim in einem sauberen Zustand gehalten. Mit einem Präsent wurden sie aus ihrem ehrenamtlichen Dienst verabschiedet, ebenso wie Manina Weiß, über 20 Jahre lang Trikots gewaschen hat. A. Kemnitzer