Bamberg/Forchheim — Angesichts der dramatischen Flüchtlingssituation stellt das Erzbistum Bamberg in einem Sonderfonds für die nächsten drei Jahre 750 000 Euro für die Beratung und Betreuung von Asylbewerbern durch die Caritas bereit. Mit dem Geld können laut Pressemitteilung in den 15 Caritas-Kreisverbänden Stellen für Sozialpädagogen geschaffen werden, die Flüchtlinge menschlich und fachlich beraten und betreuen sollen.
Die Schaffung neuer Stellen ist an die Bedingung geknüpft, dass sich auch Freistaat und Kommunen an deren Finanzierung beteiligen. Bereits zehn Stadt- und Kreis-Caritasverbände im Erzbistum Bamberg sind Träger von Beratungsstellen für Flüchtlinge.
Deren Sozialpädagogen beraten und betreuen Flüchtlinge in den Erstaufnahmeeinrichtungen einschließlich deren Dependancen, in kommunalen Unterkünften, in dezentralen Unterkünften und in Privatwohnungen.