16 Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Bamberger Stämme St. Josef/Hain und Bischof Otto haben das Friedenslicht aus Bethlehem nach Bamberg gebracht und am Abend des dritten Adventssonntags an Erzbischof Ludwig Schick übergeben. Die Friedenslichtaktion steht in diesem Jahr unter dem Motto "Frieden: Gefällt mir - ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens".
Erzbischof Schick dankte den jungen Menschen bei einer kleinen Feier im Bischofshaus. Er sagte, das Licht sei "ein Symbol dafür, dass die Menschen gute Gemeinschaft bilden und in Frieden miteinander leben sollten". Diese Botschaft sei direkt mit der Geburt Jesu Christi verbunden, derer in der Advents- und Weihnachtszeit besonders gedacht wird. "Die neuen Terroranschläge in Kairo und Istanbul machen leider deutlich, wie viel Unfriede es gibt", bedauerte Erzbischof Schick. Frieden bedeute in seinen Augen, "die Verschiedenheiten annehmen, respektvoll und solidarisch miteinander leben". Der Oberhirte dankte den Pfadfindern, dass sie durch ihr Engagement den Frieden mit verbreiten.
Das Friedenslicht wird alljährlich aus der Geburtsgrotte in Bethlehem in die ganze Welt gebracht, um allen Menschen in der Adventszeit als Zeichen für Frieden und Völkerverständigung zu leuchten. Pfadfinderinnen und Pfadfinder reichen dazu das Licht in viele Länder Europas weiter. Schick kündigte an, das Licht im Erzbistum weiterzutragen, zum Beispiel in ein Gefängnis sowie zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Erzbischöflichen Ordinariats und des Diözesancaritasverbandes. Die Aktion Friedenslicht gibt es seit 1986. red