Eine Frau aus dem Landkreis fand im Zug ein liegengebliebenes Musikinstrument. Anstatt dies beim Fundamt oder der Polizei abzugeben, wollte sie es zu Geld machen. Nun wird gegen sie ermittelt.

Vor einigen Tagen ließ eine zwölfjährige Schülerin aus dem Landkreis ihre Querflöte im Wert von rund 600 Euro im Zug nach Kulmbach liegen. Als sie ihren Verlust bemerkte, fehlte von dem Instrument im Zug bereits jede Spur. Zusammen mit ihren Eltern stellte das Mädchen zunächst eigene Nachforschungen an. Dabei stellten sie fest, dass auf einem Kleinanzeigen-Portal im Internet eine Querflöte angeboten wurde, die auffallende Ähnlichkeit mit dem verlorenen Musikinstrument aufwies.

Nun trat die Kulmbacher Polizei auf den Plan, die rasch die "Verkäuferin" ermitteln konnte. Als die Ermittler die 30-Jährige zu Hause aufsuchten, wollte sie von dem Vorfall zunächst nichts wissen. Unter dem Druck der Beweislast holte sie ihr Diebesgut schließlich jedoch aus ihrem Kellerversteck und übergab es den Beamten.

Während die Diebin sich nun einem Strafverfahren ausgesetzt sieht, kann die glückliche Schülerin wieder auf dem eigenen Instrument musizieren. PI