Es war schon eine besondere Stimmung in der Morgendämmerung, die die Wallfahrer erfasste.
Vor Horb führte ein Flurweg in Richtung Birkig. Es war inzwischen schon ziemlich hell geworden. In der Senke ging die Wandererschar auf einem Weg durch die offene Landschaft vorbei an einem Aussiedlerhof. Kurz danach wurde an dem Rastplatz, am Einstieg zur Birkiger Heide gelegen, innegehalten und gemeinsam ein Text von Huub Oosterhuis gelesen: "Wisch weg die Spuren der Nacht. Verjag den Tod aus mir. Mach mich heller als der heraufgekommene Tag."
Nach einer Stärkung aus dem Rucksack wurde die Wallfahrt fortgesetzt. Nun ging es erst durch die Birkiger und dann durch die Neustadter Heide. An den "Drei Eichen" war dann eine weitere Station, an der gebetet und gesungen wurde. Trotz des trüben Wetters bot sich ein schöner Blick zum Muppberg und zur Stadt mit der alles überragenden Stadtkirche St.