Unter dem ersten Lockdown litten auch alle Kinder und Jugendliche, die auf ihre in dieser Zeit anberaumten Erstkommunion- und Firmfeiern verzichten mussten.Doch es gelang, für die Pfarreien Gremsdorf, Sterpersdorf und Höchstadt in der Stadtpfarrkirche an den vier Juli-Sonntagen fünf Erstkommunionfeiern in Kleingruppen nachzuholen.

Mitte Oktober erteilte coronabedingt verspätet Weihbischof Herwig Gössl für die drei Pfarreien das Firmsakrament in Höchstadt. Die Vorbereitungsteams unter der Leitung von Pastoralreferentin Monika Urbasik und die Verwaltungsleitung im Höchstadter Pfarrbüro, Silvia Lohmann, ermöglichten unter großem Aufwand, die Feste nachträglich in feierlicher und trotzdem krisensicherer Weise zu begehen.

Erstkommunionkinder und Firmlinge teilen ihre Festtagsfreude mit den Mitchristen in der Diaspora. In diesem Pandemiejahr zeigten sich die Höchstadter Erstkommunionkinder und Firmlinge besonders spendabel. 1600 Euro spendeten sie von ihren Geschenken für den guten Zweck. Stadtpfarrer Kilian Kemmer zeigte sich über ein so hohes Ergebnis in diesem Jahr überrascht und erfreut. In schwierigen Zeiten nicht nur an sich selbst zu denken, sei ein Schlüssel zu größerer Lebensfreude und drücke ein umsichtiges Verantwortungsbewusstsein aus, so Kemmer bei der Spendenpräsentation.

Kirchenpflegerin Tanja Schwägerl und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Karola dos Reis Goncalves konnten dem nur beipflichten. Die beiden überreichten das Ergebnis einer Sammelaktion in der Pfarrei für den Aufbau der Kirche in Osteuropa. 2700 Euro kamen für das kirchliche Hilfswerk Renovabis zusammen. "Die Erwachsenen folgten dem tollen Vorbild unserer Kinder und Jugendlichen", meinte Kilian Kemmer bei der Annahme der über 4000 Euro an Spenden für beide Hilfswerke.

Am 15. November sind die Gottesdienstbesucher wie die Erstkommunionkinder und Firmlinge eingeladen, für die Unterstützung der Diaspora zu spenden. NR