Die Firma Vodafone hat seine ersten beiden 5G-Mobilfunkstationen im Landkreis Kulmbach in Betrieb genommen: in Rugendorf und Kulmbach. Mittelfristiges Ziel des neuen Infrastrukturprogramms ist es, möglichst die gesamte Bevölkerung in der Region an das 5G-Netz anzuschließen, heißt es in einer Pressemitteilung des Anbieters. Man werde zunächst die bereits vorhandene Mobilfunk-Infrastruktur weitgehend mitnutzen und seine 5G-Antennen, wo immer es möglich ist, an den 30 Mobilfunkstandorten im Landkreis anbringen - zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von öffentlichen Gebäuden sowie von Wohnhäusern. Dies geschehe Zug um Zug.

5G deckt beim mobilen Datenverkehr alle Vorteile der mobilen Breitbandtechnologie LTE ab - das allerdings mit deutlich höherer Geschwindigkeit: Die Kunden können im Internet surfen und mobile Datendienste nutzen. So können sie zum Beispiel HD-Filme schnell downloaden, Videos in HD-Qualität genießen und große Events aus Sport und Kultur im Live-Stream verfolgen. Perspektivisch werden Anwendungen wie zum Beispiel selbstfahrende Autos, die miteinander kommunizieren, ermöglicht.

Im Umfeld der 5G-Stationen kann die neue Breitbandtechnologie von jedermann genutzt werden, sofern der Kunde ein entsprechendes Endgerät und einen aktuellen Laufzeitvertrag von Vodafone hat. Über jeden 5G-Router können gleichzeitig bis zu 64 Endgeräte mit dem Internet verbunden werden.

Parallel baut Vodafone auch das LTE-Netz im Kreis Kulmbach aus. So sollen bis Mitte 2021 im Kreis Kulmbach noch vier weitere LTE-Bauprojekte realisiert werden. Dabei werden an drei vorhandenen Standorten zusätzliche LTE-Antennen angebracht, und zwar in Marktschorgast, Presseck und Harsdorf. Außerdem sei ein LTE-Neubaustandort in Himmelkron geplant. "Ziel dieser Bauprojekte ist es, LTE-Funklöcher zu schließen sowie die Geschwindigkeiten und Kapazitäten im Versorgungsgebiet dieser LTE-Stationen zu erhöhen", heißt es in der Pressemitteilung. red