Ludwigsstadt — Ein weiteres Schwerpunktthema der Stadtratssitzung war die Erhaltung einer wasserrechtlichen Genehmigung. Konkret ging es bei der wasserrechtlichen Genehmigung um die Beauftragung von Planungsleistungen für die Anpassung von Niederschlagswassereinleitungen. Wie Florian Lemnitzer vom SRP-Ingenieurbüro erklärte, zahlt die Stadt für die aus der öffentlichen Kanalisation in die Vorfluter vorgenommenen Einleitungen eine Niederschlagswasserabgabe.
Diese richtet sich nach der angeschlossenen Einwohnerzahl. Für die Niederschlagswasser einleitungen im Trennsystem fallen grundsätzlich keine Niederschlagswasserabgaben an. Voraussetzung sei allerdings, dass die Einleitungen wasserrechtlich genehmigt wurden. Die Stadt Ludwigsstadt habe diese aber nicht.