Gleich drei Fahrer, die erst Drogen genommen und sich dann ans Steuer gesetzt haben, hat die Polizei am vergangenen Wochenende aus dem Verkehr gezogen, darunter auch einer aus dem Raum Bad Kissingen.

Wie die Verkehrspolizei-Inspektion Schweinfurt-Werneck schildert, überprüfte eine Streife am Sonntag einen 27-jährigen Autofahrer aus dem Raum Main-Spessart bei Geldersheim und stellte fest, dass er drogentypische Ausfallerscheinungen zeigte. Nachdem ein freiwillig durchgeführter Drogenschnelltest ein positives Ergebnis angezeigt habe, musste sich der 27-Jährige einer Blutuntersuchung unterziehen. Gegen den Fahrer wurde ein Verfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss eingeleitet, außerdem muss er nun mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 500 Euro, einem Monat Fahrverbot sowie zwei Punkten in der "Verkehrssünderkartei" rechnen.

Ebenfalls am Sonntag, gegen Mitternacht, kontrollierte dieselbe Streife einen 40-jährigen Autofahrer aus dem Raum Bad Kissingen, heißt es in dem Bericht weiter. Auch bei ihm stellten die Beamten Anzeichen für Drogenkonsum fest. Auch sein Drogenschnelltest schlug an, er musste mit zur Blutentnahme und muss mit der selben Strafe rechnen wie der junge Mann wenige Stunden zuvor.

Gegen 23 Uhr dann fiel einer zivilen Fahndungsstreife der Verkehrspolizei-Inspektion Schweinfurt-Werneck auf der A7 ein Pkw-Fahrer aus dem Raum Ulm auf. Der 20-jährige Fahrer unterzog sich freiwillig einem Drogenschnelltest, der den Verdacht der Beamten auf vorangegangenen Drogenkonsum untermauerte. Zudem wurde bei ihm noch eine geringe Menge Marihuana gefunden und beschlagnahmt. Schließlich konnte der 20-Jährige auch keine gültige Fahrerlaubnis nachweisen. Auch er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln, sowie Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel eingeleitet, so die Polizei. pol