Die personell stark dezimierten Tischtennis-Herren des Post-SV Bamberg, die verletzungs- und krankheitsbedingt nur mit fünf Mann antreten konnten, hatten beim Tabellendritten der Oberfrankenliga, TSV Windheim, keine Chance. Sie unterlagen verdient mit 3:9.
Nach den Doppeln stand es 2:1 für die Gastgeber. Gegen das Einserdoppel Schirmer/Schröppel unterlag das Duo Zebunke/Fredrich trotz guter Ansätze mit 7:11, 11:13, 8:11. Für den Ausgleich waren Schäfer/Mehl verantwortlich, die ihre Widersacher Raab/Wich mit 11:8, 11:8, 11:3 klar im Griff hatten. Doppel 3 ging kampflos an den TSV.
Im Spitzenpaarkreuz ließ Frank Zebunke in einem hochklassigen Match gegen Stefan Schirmer zu viele gute Gelegenheiten ungenutzt. In fünf dramatischen Sätzen setzte sich der Windheimer knapp durch (11:7, 8:11, 12:14, 12:10, 9:11). Nicht minder eng ging es in der Partie zwischen Fritz Schröppel und Michael Schäfer zu. Auch hier hatte der Gastgeber im Entscheidungssatz die Nase vorne (7:11, 5:11, 11:8, 11:9, 8:11).
In der Mittelgruppe zeigte Christian Fredrich eine ausgezeichnete Leistung gegen Armin Raab, den er mit seinem druckvollen Angriffsspiel 11:8, 11:4, 13:11 bezwang. Zeitgleich hatte Klaus Mehl gegen Matthias Trebes nichts zu bestellen (11:13, 11:5, 5:11, 6:11). Im Anschluss kam Youngster Christoph Fredrich nicht zu seinem gewohnt sicheren Blockspiel und musste Udo Greser zum Sieg gratulieren (5:11, 9:11, 10:12). Nach dem kampflosen Spiel an Position 6 zu Gunsten der Windheimer hieß es erwartungsgemäß 7:2 für den Gastgeber nach der ersten Runde.
Im Spitzeneinzel konnte sich Michael Schäfer gegen den sehr sicher agierenden Stefan Schirmer zu selten in Szene setzen und gab sein Einzel mit 1:3 ab. Eine Ergebniskorrektur verbuchte schließlich Frank Zebunke für den Post-SV. Nach verlorenem ersten Satz deckte er den Materialspieler Fritz Schröppel mit schnellen Topspins ein und dominierte die nächsten drei Sätze klar (7:11, 11:3, 11:7, 11:7). Weit unter seinen Möglichkeiten blieb dann Klaus Mehl, der gegen Armin Raab mit 0:3 passen musste.
Jetzt hoffen die Bamberger im nächsten Spiel gegen Burgkunstadt auf ein Ende der personellen Ausfallserie. fz