Nachgedanken zum Ernte-Dankfest:

Wieder ist es so weit, dass die Menschen sich besinnen, dankbar zu sein. Dankbar für alles, was geerntet worden ist, was auf den Tisch kommt und mit Genuss verspeist werden kann. Was mit Hingabe verarbeitet wird und für den Winter in den Vorratskammern bereit steht. Alle Jahre wieder gibt es neue Rezepte, die Auge und Gaumen mit den Geschenken der Natur verwöhnen sollen.
Aber wer ist es denn, bei dem wir uns bedanken sollten? Es ist derjenige, der im Frühjahr zuerst den Boden bereitet, damit überhaupt etwas wachsen kann, der sät und pflanzt, der sein Saatgut kontrolliert und hegt, der sich noch tausendmal bückt und hebt und schleppt - und das bei jedem Wetter, auch am Wochenende - und der schließlich die Ernte-Gaben auf den Wochenmarkt transportiert und dort bei Hitze, Regen oder Kälte steht, um sie den Kunden anzubieten. Es ist der Bauer. Und um stellvertretend für die ganze Gilde nur einen zu nennen, an den die Anerkennung der Gemüse liebenden Menschen gerichtet ist: Sepp Eger, Pinzberg. Danke und Gottes Segen.

Adelheid Schmeykal
Forchheim