Zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung mit dem Thema "Gesunde Ernährung als Schutz vor Nervenerkrankungen - was ist wissenschaftlich gesichert?" lädt der Verein Tierzentrisch e.V. ein. Die Veranstaltung findet am Freitag, 6. März, im Bistumshaus St. Otto, Heinrichsdamm 32, statt. Beginn ist um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall, Morbus Alzheimer und Morbus Parkinson treten aufgrund einer älter werdenden Gesellschaft immer häufiger auf. Daraus resultieren erhebliche Belastungen für die Betroffenen und betreuende Angehörige. Der Referent, Prof. Dr. med. Dietmar Lutz, weiß, dass diese Erkrankungen bislang nicht oder nur kaum behandelbar sind, dennoch zeigen zahlreiche aktuelle Studien, dass es einen Zusammenhang zwischen Ernährung und den Krankheiten gibt, berichten die Veranstalter. So könne man mit einer adäquaten Ernährung deren Eintreten verzögern und die negativen Auswirkungen abmildern. Als Facharzt für Neurologie und Psychiatrie beschäftigt sich Lutz seit 25 Jahren mit der Behandlung, Rehabilitation und Prophylaxe von neurologischen Erkrankungen. Der Experte praktiziert als Chefarzt Neurologie in den Zürcher Rehakliniken und hat einen Lehrauftrag an der Uni Bamberg.

Über 1,6 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Demenz. Glaubt man den Prognosen, so werde die Zahl bis zum Jahr 2050 voraussichtlich auf drei Millionen ansteigen. Die Zahl der Erkrankungen liegt bundesweit bei 1,2 Millionen Menschen. red