Je länger die Ausgangsbeschränkungen andauern, umso größer wird das Bedürfnis nach Kontakt - und Gesprächen. Deshalb haben die Malteser in Bad Kissingen einen Telefonbesuchsdienst ins Leben gerufen. "Anrufen kann uns jeder, der in der aktuellen Situation Redebedarf hat", sagen die hauptamtlichen Koordinatorinnen der Malteser in Bad Kissingen, Petra Reith, Bettina Hehn und Brigitte Schlee-Söder.

Normalerweise sind sie hauptsächlich für die Hospizarbeit und den Integrationsdienst zuständig. Beides findet derzeit "leider auch ohne die persönlichen Begegnungen statt". Aus der Erfahrung der letzten Wochen wissen sie, dass gerade im Moment "erhöhter Redebedarf" besteht - bei älteren Menschen, die die Wohnung nicht verlassen sollen, bei jungen Menschen, die mit Situation in der Familie gerade nicht zurechtkommen, bei kranken Menschen, die einfach mal über ihre Situation sprechen möchten. Kontakt: Mal-teser Bad Kissingen, Tel.: 0971/723 72 49. Außerhalb der Bürozeiten ist ein Anrufbeant-worter eingeschaltet. Brigitte Schlee-Söder, Bettina Hehn und Petra Reith werden die Anrufer an Ehrenamtliche weitervermitteln, die dann die regelmäßigen "Telefonbesuche" übernehmen. red