"Das Autojahr 2016 war wieder ein erfolgreiches Jahr für die oberfränkischen Automobilbetriebe", freute sich Andreas Tröger, Obermeister der Kfz-Innung Oberfranken, auf der Jahresversammlung in Kulmbach.
In Oberfranken wurden 38 504 Pkws zugelassen - dies entspricht einer Steigerung von 6,64 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wobei auch das erfreuliche Niveau an Besitzumschreibungen nochmals um 1,18 Prozent gesteigert werden konnte. Somit wechselten im Jahr 2016 in Oberfranken 99 673 Pkws ihren Besitzer. Der um 1,40 Prozent auf 653 666 gestiegene Kfz-Bestand führte auch in Oberfranken zu einer erfreulichen Auslastung des Service- und Werkstattgeschäftes, das die starke Säule des Ertrages im Kfz-Gewerbe darstellt.
Das Jahr 2016 verdeutliche laut Tröger, dass das Kfz-Gewerbe eine bedeutende Branche sei, die zum 30. Juni 2016 im Freistaat Bayern 149 201 Personen beschäftigte. Dies entspricht einer Steigerung um 0,8 Prozent.
Den Höhepunkt stellte die Ehrung der "Goldenen Meister" dar, die alle das 65. Lebensjahr überschritten haben und auf mehr als 30 Jahre als selbstständiger Unternehmer zurückblicken können. Mit dem "Goldenen Meisterbrief" zeichneten Tröger und Fischer neun Goldene Meister aus und würdigten in ihrer Laudatio, dass sie einen unverzichtbaren Bestandteil der oberfränkischen Kfz-Innung darstellen, den Geist von familiengeführten Unternehmen verkörpern und mit diesem Jubiläum in unserer schnelllebigen Zeit wichtige Zeichen für die Kontinuität und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kunden und Mitarbeitern setzen. Aus dem Landkreis Bamberg wurden Anton Großkopf (Breitengüßbach), Siegfried Hartmann (Viereth-Trunstadt) sowie Arno Probst (Bamberg) geehrt. red