Contre la montre: gegen die Uhr. Eines der zehn bekanntesten und populärsten Zeitfahren Deutschlands fand in der Nähe von Bayreuth an der Therme Obernsees statt. Wie schon in den vergangenen Jahren war Thomas Geiger vom ASC Kronach-Frankenwald erneut am Start. Für ihn die perfekte Möglichkeit, Sitzposition und Material sowie Ergebnisse des Trainings zu testen.

Auf abgesperrter Straße waren 21,3 Kilometer zu fahren. Wie bei der Tour de France wird von einer Startrampe jede Minute ein Radfahrer auf die Strecke geschickt, Windschattenfahren ist verboten. Sebastian Sticker musste krankheitsbedingt absagen, Alexander Weith war nach längerer Wettkampfpause angetreten.

Geiger bedauert es, dass bei dieser sehr guten Veranstaltung nicht mehr Radfahrer vom ASC Kronach-Frankenwald den Weg nach Bayreuth gefunden hatten. Vielleicht werden es 2019 mehr sein, denn da will er vorschlagen, das Zeitfahren als interne Vereinsmeisterschaft auszuschreiben.

In diesem Jahr herrschten optimale Bedingungen, eine Wendepunktstrecke galt es zweimal zu fahren. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Alex Weith. Trotz längerer Wettkampfpause schaffe er die Strecke in 32:36 Minuten. Dies bedeutete einen Schnitt von 39,20 km/h und Platz 57 von 90 Startern bei den Männern. Nur unwesentlich schneller war Geiger mit 31:23 Minuten (Schnitt 40,72 km, Platz 29). Der Sieger, Michael Kopf, ein B-Lizenz Fahrer benötigte 26:46 Minuten mit einem Schnitt von 47,75 km/h. tg