Herzogenaurach — Die Städte Erlangen, Nürnberg und Herzogenaurach haben die Verhandlungen zur Gründung des
Zweckverbands Stadt-Umland-Bahn (StUB) abgeschlossen. Die Körperschaft, in deren Verantwortung Planung, Bau und Betrieb der StUB übergehen werden, soll zum 1. Januar 2016 die Geschäfte aufnehmen. Nun müssen die Räte der drei Kommunen dem Beitritt zum Zweckverband zustimmen.
In Erlangen wird der Stadtrat am 26. November darüber entscheiden. Für den 11. November ist eine Bürgerinformationsveranstaltung in der Heinrich-Lades-Halle geplant.
Oberbürgermeister Florian Janik zeigte sich erfreut über die erfolgreichen Verhandlungen mit den Nachbarkommunen. Da sich bei einem Bürgerentscheid im Landkreis Erlangen-Höchstadt im April eine Mehrheit gegen die Mitwirkung am Zweckverband ausgesprochen hatte, soll die StUB auf dem sogenannten L-Netz über Nürnberg und Erlangen nach Herzogenaurach betrieben werden. red