Im September fanden in Bayern nach langer Corona-Pause wieder Senioren-Tanzturniere in den lateinamerikanischen Tänzen statt. Von der TSA (Tanzsportabteilung) der Spvg Ahorn beteiligte sich das Tanzpaar Bodo und Tanja Parys in der Klasse Senioren II B. Pandemiebedingt hatten die beiden länger auf Wettkämpfe verzichten müssen. Noch schwerer fiel allerdings das siebenmonatige Trainingsverbot durch die Corona-Beschränkungen im zweiten Lockdown.

Es gab monatelang nur Verbote

Es war dem Tanzpaar sogar untersagt, ohne andere Personen in der vereinseigenen Sporthalle zu trainieren. Nach dieser langen Zwangspause war es den Tänzern erst im Juni möglich, wieder mit dem Training zu beginnen, teilt der Verein mit. Binnen drei Monaten intensiver Übung gelang es den beiden zumindest in den lateinamerikanischen Tänzen, den immensen Rückstand weitgehend aufzuholen.

Nach eineinhalbjähriger Turnierpause startete das Paar im September erfolgreich und freute sich sehr über einen 3. Platz bei der bayerischen Meisterschaft in Königsbrunn und einen weiteren 3. Platz beim dritten Turnier, bei dem sie antraten, in Ingolstadt.

Blicke man über Ahorn hinaus, sei ein beträchtlicher Rückgang der Tanzpaare festzustellen, heißt es. Die Tanzsportvereine hätten bundesweit viele Mitglieder verloren und kämpften um ihren Fortbestand. In den erfolgreichen bayerischen Clubs wie Erlangen, Nürnberg oder München sei während der Corona-Zwangspause zumindest Online-Training angeboten worden. In den kleineren Vereinen habe es diese Möglichkeit aber meistens nicht gegeben. red