Zur Berichterstattung über die Informationsveranstaltung zum Wohnprojekt am Pörbitscher Platz ("Streit um die ,Wanzensiedlung'") nimmt Kreisrat Veit Pöhlmann (FDP) Stellung:

"So entsetzt wie Mittwoch früh war ich lange nicht. Ein (vermutlich wohlhabender) Bürger der Stadt Kulmbach, Besitzer einer Reihe von Wohnimmobilien in der Stadt, versteigt sich zu hetzerischen Aussagen über die künftigen Mieter in den Neubauprojekt in der Pörbitsch, wie man sie selbst von der AfD selten hört. Weil dort (endlich einmal wieder) ein Wohnungsbauprojekt mit einer Art Sozialwohnungen vorgestellt wurde, verunglimpft er die zukünftigen Bewohner - wohl alleine auf Grund der Tatsache, dass es eine Bevölkerungsgruppe sein soll, die Mietzuschüsse in Anspruch nehmen kann und muss - in übelster Weise, brandmarkt deshalb das ganze Gelände, hetzt die Bewohner des Stadtviertels auf, die Hetze gipfelt schließlich im Begriff ,Wanzenviertel'.

Ein unerhörter Vorgang. Frau Resch-Heckel hat darauf in ihrer bekannten Art zwar versucht, kritisch-moderat und "deeskalierend" zu reagieren - aber das war zu diesem Zeitpunkt zu wenig!

Die einzige richtige Reaktion wäre gewesen, diesen Hetzer sofort (zumindest) des Saales zu verweisen - rechtliche Handhabe dafür hätte es sicherlich gegeben -, denn das hat nichts mehr mit freier Meinungsäußerung zu tun, das war unverhohlene Volksverhetzung." red