Die rassistische Bürgerinitiative "Sichere Heimat" hatte eine Großdemo in Nürnberg angekündigt. Dem Ruf von Organisatorin Elena Roon (sie wurde jüngst vom Bündnis Nazistopp in einem russischen sozialen Netzwerk als Anhängerin des völkischen Arminius-Bundes ausgemacht) waren nur 35 frustrierte "Merkel muss weg"-Rufer gefolgt. Die Gegenkundgebung unter dem Titel "Öffnen statt ausgrenzen" hatte im Rahmen des Rotationsverfahrens das Forchheimer Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rechtsradikalismus, der Verein "Bunt statt braun", organisiert. 150 Teilnehmer kamen. Günter Pierdzig, Koordinator der "Nordbayerischen Bündnisse gegen rechts", klärte über "Das Bayerische Integrationsgesetz" auf, Versammlungsleiter Emmerich Huber hielt eine entlarvende Ansprache zur "BI Sichere Heimat und Sicherheit in Deutschland" und Marita Obermeyers sprach über "Zuwanderung von den 1980ern bis heute". red