In einer Pressemitteilung macht die Stadt darauf aufmerksam, dass die Verteilung der "Gelben Säcke" nicht wie geplant bis zum Jahresende stattfinden konnte.
Für Auslieferung und Entsorgung sei die Firma Remondis zuständig. Trotz mehrfacher Intervention sei diese ihrem vertraglich vereinbarten Auftrag aber nur unzureichend nachgekommen. Die Stadt bittet um Verständnis für den Lieferengpass und hofft, dass zeitnah alle Haushalte ausreichend mit gelben Säcken versorgt werden. Sollten einzelne Haushalte keine Rollen erhalten haben, können sie direkt bei Remondis unter der Hotline 0800/1223255 angefordert werden. Gewerbetreibende werden gebeten, ihre gelben Säcke direkt bei Remondis zu bestellen.
Zum besseren Verständnis der Zusammenhänge muss man über zwei Jahrzehnte zurückblicken, schreibt die Pressestelle: 1990 sei die Verpackungsverordnung in Kraft getreten. Diese besagt, dass Hersteller und Vertreiber zur flächendeckenden Rücknahme der von ihnen in Verkehr gebrachten Verkaufsverpackungen verpflichtet sind. Verkaufsverpackungen, die typischerweise beim Endverbraucher anfallen sind der Joghurtbecher, die Styroporschachtel ums Obst oder die Shampooflasche. Anfang 1993 hat das Duale System Deutschland nun die Aufgabe für die Industrie übernommen, die Sammlung zu organisieren. Inzwischen gibt es neben dem DSD weitere Systembetreiber, die diese Verpflichtung umsetzten. Diese beauftragen wiederum Entsorgerfirmen für die Sammlung der "Gelben Säcke" vor Ort.