von unserem Mitarbeiter Michael Wunder

Nordhalben — Regionaldekan Thomas Teuchgräber erteilte 16 Firmlingen den Segen Gottes. Besonders angetan zeigte sich der Geistliche, der im Namen des Erzbischofs die Firmung vornahm, vom großen Kreuz, welches den Altarraum in der Pfarrkirche St. Bartholomäus in Nordhalben schmückte. Die Firmlinge des Seelsorgebereichs Oberes Rodachtal hatten dieses angefertigt und mit den vier Elementen bemalt. Dabei wies man darauf hin, dass die vier Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft in der Bibel für das Wirken des Heiligen Geistes verwendet werden. Ohne die vier Elemente ist das Leben nicht möglich, sowie auch ohne Gottes guten Geist, aus dem heraus auch Jesus gehandelt hat, christliches Leben unmöglich ist.
"Ihr habt euch mit dem Kreuz eingebracht, wie sich auch Jesus von Nazareth in den Gottesdienst eingebracht hat", meinte der Regionaldekan. Es sei wichtig, sich in die Gesellschaft einzubringen, ob im Ort, der Schule, der Familie oder am Arbeitsplatz. Wenn alle dabei sind, würde der Zusammenhalt gestärkt, meinte der Pfarrer.
Man sollte als Christ aber auch diejenigen nicht vergessen, die arm dran sind. Etwa Kranke oder Behinderte, aber gerade derzeit auch die Flüchtlinge. Es sei eine große Aufgabe, den Flüchtlingen zu helfen, sagte Teuchgräber. In Kronach seien gerade Jugendliche bemüht sich zu integrieren, und gewillt, die Deutsche Sprache zu lernen. Nicht vergessen dürfe man, dass Deutschland immer davon profitiert hat, wenn Leute von außerhalb gekommen sind. Man sollte deshalb keine Vorurteile fällen und auch mal auf die Geschichte schauen, so der Geistliche. Er erklärte, die Firmlinge sollten in einen ersten Schritt ein offenes Ohr für die Hilfsbedürftigen haben und mit gutem Beispiel vorangehen. Gott werde auch immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Firmlinge haben.