Die Stadt hat Grund zur Freude. Jetzt wurde das langjährige Engagement in Sachen Klimaschutz mit dem European Energy Award in Gold ausgezeichnet. Darauf weisen Bürgermeister German Hacker (SPD) und die städtische Klimaschutzbeauftragte Mignon Ramsbeck-Ullmann hin.
Herzogenaurach nimmt seit zehn Jahren am European Energy Award (eea) teil, 2013 erhielt man die Auszeichnung als Energie- und Klimaschutzkommune in Silber. Doch das Ziel war stets Gold. So wurden, wie in einer Pressemitteilung festgehalten wird, "die Bestrebungen weiter intensiviert, um auch die Kriterien für eine Gold-Auszeichnung zu erfüllen." Dazu benötigt man mindestens 75 Prozent einer maximal erreichbaren Punktezahl. Im Jahr 2016 sei dies in der internen Überprüfung erstmalig nachgewiesen worden und die Stadt bewarb sich für das externe Gold-Audit, das nun zum Erfolg geführt hat.


Externes Ergebnis: 75,7 Prozent

Hacker und Ramsbeck-Ullmann freuen sich, dass die externe Prüfung einen Wert von 75,7 Prozent ergeben und damit die interne Prüfung weitgehend bestätigt habe. Im Juni besuchten zwei eea-Auditoren die Stadt und nahmen die Leistungen unter die Lupe. Am 2. Oktober kam nun das positive Ergebnis.
Es sei gelungen, zahlreiche Energie- und Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. In der Pressemitteilung heißt es wörtlich: "Neben energetischen Sanierungen und hocheffizienten Neubauten städtischer Gebäude werden durch das städtische Förderprogramm zur CO2-Minderung auch private Bauherren bei der Senkung des Wärmebedarfs finanziell unterstützt." Der Ausbau erneuerbarer Energien wird neben der Energieeinsparung als Themenbereich von zentraler Bedeutung genannt. Ebenso wichtig seien bewusste Mobilität, der Ausbau des ÖPNV, die Beeinflussung des Verhaltens Dritter durch Kooperationen, Projekte und Veranstaltungen sowie eine gute Kommunikation.
Im November finden die bayerischen und internationalen Auszeichnungsfeiern mit Übergabe des European Energy Award in Gold in München durch Umweltministerin Scharf sowie in Luxemburg statt. bp