Georg Hütgens

Den zweiten und somit letzten Bauabschnitt der Grundschule Schönbrunn schauten sich die Gemeinderäte auf Einladung des Bürgermeisters Georg Hollet (BBL) zusammen mit dem Geschäftsleiter der VG Burgebrach, Heinrich Baier, näher an.
Architekt Rene Müller vom Architektenbüro Haase berichtete über den aktuellen Stand. Die Schwerpunkte des Bauabschnittes lagen unter anderem darin, die Gebäudeteile Turnhalle und Anbau aus dem Jahr 1978 energetisch zu sanieren, moderne Heiz- und Lüftungssysteme einzubauen, die Böden zu erneuern, einen Aufzug einzubauen, damit die Gebäude barrierefrei sind und technische Sicherheitsvorschriften wie Prallschutz nach den Vorschriften der Unfallversicherungsträger (BAGUV) in der Turnhalle zu erfüllen.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Sanierung der Kanalleitung inner- und außerhalb des Gebäudes, der Umbau der Umkleideräume und Duschen sowie der Aufbau neuer Flachdachkonstruktionen. Die berechneten Baukosten von drei Millionen Euro für die komplette Generalsanierung werden nicht gesprengt.
Der Bauzeiteinplan wurde eingehalten. In wenigen Tagen, Ende März, kann die Turnhalle wieder benutzt werden, da bei den Bauabnahmen keine groben Mängel oder Beanstandungen auftraten.


Neubau einer Heizungsanlage

Die katholische Kirchenstiftung hat für den Neubau einer regenerativen Heizungsanlage im Pfarrheim und Pfarrhaus im Jahre 2016 einen Förderantrag zur Bezuschussung der Heizungsanlage gestellt. Mit diesem Pilotprojekt, die regenerative Heizung arbeitet emissionsfrei und gilt als Vorzeigeprojekt des gesamten Erzbistums, wollte die katholische Kirche ein Zeichen setzen. Da der gewünschte Betrag im letzten Haushalt nicht mehr berücksichtigt werden konnte, wurde damals beschlossen, den Zuschuss im Haushaltsjahr 2017 zu bewilligen. Die Baukosten betragen ungefähr 278 000 Euro.
Der gewünschten Fördersumme von 40 000 Euro wurde nun mehrheitlich von den Räten zugestimmt.