von unserem Mitarbeiter Johannes Waigand

Eltmann — Die letzten Partien der Rückrunde ließen bei den Oshino Volleys des VC Eschenbacher Eltmann darauf hoffen, dass die ansteigende Form auch in der Rückrunde zu einigen Erfolgserlebnissen führen wird. Zum Auftakt der Rückserie in der 2. Volleyballliga gelang ein solches nicht, und die Wallburgstädter müssen sich deutlich steigern, um eine Negativserie wie zu Beginn der Hinrunde zu verhindern. Nach einem schwachen ersten Spielabschnitt fing sich das Team um Kapitän Jens Werner in den Sätzen 2 und 3 zwar, es gelang jedoch nicht, den Sachsen gefährlich zu werden und das Spiel zu drehen.

Schlechter Start

Im ersten Satz starteten die Oshino Volleys verunsichert: Nach dem 4:4 war es vor allem die schwächelnde Annahme, die den Gegner mit einer langen Serie auf 11:4 davonziehen ließ. Die Gastgeber verhinderten zwar mit einer Auszeit den Fortgang dieses Negativtrends, den Rückstand holten die Jungs von Heriberto Quero und Jozef Janosik allerdings nicht mehr auf. Zu stark präsentierten sich die Ostdeutschen, zeigten in Annahme und Abwehr kaum Schwächen und stellten einen starken Block gegen die Angreifer der Oshino Volleys. Als einziges Erfolgserlebnis in diesem Satz kann man auf Eltmanner Seite verbuchen, dass Leipzig noch eine Auszeit nahm, viel mehr Positives gab es in diesem Satz nicht zu vermelden.
Dies schienen auch die Eltmanner Trainer gemerkt zu haben und appellierten in der Satzpause mit deutlichen Worten an das Team, sich stark verbessern zu müssen. So ging man zu Beginn des zweiten Satzes in Führung und lieferte sich mit Leipzig zunächst einen offenen Schlagabtausch, bevor die L.E. Volleys sich in der Satzmitte absetzten. Bei 13:17 nahm Eltmann die erste Auszeit, kam bis zum Timeout der Gäste bei 19:22 zwar einen Punkt ran, Leipzig war jedoch an diesem Abend zu stark und gab die Führung nicht mehr ab. Der Satz ging mit 25:21 an die L.E. Volleys.

Eltmann muss akribisch arbeiten

Gleiches Spiel im dritten Satz - Eltmann führte zunächst, diesmal etwas länger, musste jedoch am Satzende anerkennen, dass Leipzig im Gesamtpaket am Samstagabend besser funktionierte und die Oshino Volleys nicht zu einfachen Punkten kommen ließ. "Leipzig war einfach stärker. Obwohl wir nach dem enttäuschenden ersten Satz wirklich deutlich besser gespielt haben, gelang es uns nicht, sie mehr unter Druck zu setzen. Wir müssen weiter akribisch arbeiten, dass wir zu unserer besten Form finden", befand Sebastian Richter nach dem Spiel.
Der Tabellenletzte Waldgirmes verlor seine Rückrundenauftaktpartie in Fellbach mit 1:3, Grafing hingegen punktete bei der 2:3-Niederlage in Dachau und rückte bis auf einen Punkt an die Oshino Volleys des VC Eschenbacher Eltmann heran. Die Unterfranken haben in der kommenden Woche in Delitzsch gegen den Zweiten eine schwere Aufgabe vor der Brust.
Es spielten: J. Werner, C. Nowak, J. Engel, H. Quero, S. Richter, M. Kolbe, P. Link, M. Peta, L. Gerling, K. Blanca, M. Kessel, K. Naumann