Vor 65 Jahren gaben sich Eleonore und Konrad Stäblein aus Bischberg vor dem Standesamt und in der Kirche das Jawort und konnten nun das Fest der Eisernen Hochzeit feiern. Beide Bischberger kamen sich im Jahr 1948 beim Silvestertanz in Trosdorf, beim "Wachter", näher. "Da ist sie halt bei mir geblieben", schmunzelte verschmitzt Konrad Stäblein und 1952 heirateten beide.
Konrad Stäblein war als Bauschlosser in ganz Süddeutschland und der Schweiz unterwegs, seine Ehefrau Eleonore war als Näherin in der Heimat tätig. Während sich der "Kunner" am liebsten in der Natur, in seinem Garten am Vogelberg", von den Strapazen seines anstrengenden Berufes erholte, stand die "Lore" viele Jahre dem Kaffeekränzchen Vergißmeinnicht Bischberg vor, wo sie auch bei vielen Faschingsauftritten für Heiterkeit sorgte und die älteren Damen mit ihrer eigenen Art auf Trab hielt. Berühmt waren auch die von ihr in Fett gebackenen "Ausgezogenen".
Die Stäbleins sind eine Großfamilie. Fünf Kinder, 14 Enkelkinder und acht Urenkel - ein neuntes ist unterwegs - kamen mit ihren Ehepartnern, Freunden und Freundinnen zusammen, um dem Fest den würdigen Rahmen zu geben. Beide hörte man nie klagen, im Gegenteil. Wurden sie gebraucht, waren beide da, ohne lange zu fragen. Die große Zahl der Gratulanten zeigt, dass die Stäbleins bekannt und beliebt sind. Allen voran der Erste Bürgermeister und stellvertretende Landrat Johann Pfister (Bürgerblock), Pfarrer Norbert Bergmann als Vertreter der katholischen Kirche, Pfarrer Friedrich Schmitt, die Vereinsvertreter des Gesangvereins Frohsinn und des Radsportvereins Solidarität Bischberg, sowie viele Verwandte, Nachbarn, Freunde und Bekannte, sprachen dem Jubelpaar ihre Glückwünsche aus und brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass den beiden noch viele gemeinsame Jahre bei bester Gesundheit vergönnt sind. red