Christian Gloel

Bamberg — Während in diesen Tagen Ingenieure und Bautechniker am Ausbau der Bahnlinie von Breitengüßbach bis Ebensfeld arbeiten, jährt sich der Beginn des Bahnbaus in Oberfranken. König Ludwig I. berief am 1. Juli 1841 eine Eisenbahnbau-Commission ein. Die erste Staatsbahn sollte Lindau mit Hof und mit dem Königreich Sachsen verbinden.
Während in England schon Fahrzeuge mit Dampfmaschinenantrieb erprobt wurden, setzte der bayerische König auf den Schifffahrtskanal zwischen Kelheim und Bamberg. Den Bau und den Betrieb der aus England und Amerika bekannten Eisenbahnen überließ er risikofreudigen Geschäftsleuten.
So entstand auf Initiative der Nürnberger Handelsgesellschaft die erste deutsche Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth.