Große Freude herrschte am Gymnasium Burgkunstadt. Beim Landeswettbewerb "Experimente antworten" erreichten die fast 40 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ein ausgezeichnetes Resultat: Es gab insgesamt acht vordere Plätze, für die Schulleiterin Lydia Münch die erfolgreichen Jugendlichen dieser Tage mit Urkunden und Sachpreisen wie einem Chemiespatel auszeichnete.

Freude an Naturwissenschaft

Das Anliegen des Wettbewerbs "Experimente antworten" ist, die Freude am Experimentieren und an den Naturwissenschaften zu wecken und die Jugendlichen für andere Wettbewerbe, beispielsweise für die naturwissenschaftlichen Olympiaden, zu gewinnen.

Getreu dem Zitat von Charles Darwin, "Nur ein Narr macht keine Experimente", wurden dazu Experimentieraufgaben zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen gestellt, die die Schülerinnen und Schüler selbstständig zuhause mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie und Baumarkt bewältigen konnten.

Die beiden betreuenden Lehrkräfte Stefan Sponbrucker und Kerstin Reichenberger waren voll des Lobes über den Forscherdrang ihrer Nachwuchswissenschaftler: "Uns hat das Engagement der Mädchen und Buben besonders gefallen, unter anderem bei der Herstellung eines umweltverträglichen Einweggeschirrs, da die Schüler viele unterschiedliche und kreative Ansätze hatten. Außerdem haben sie sich mit der Plastikproblematik auseinandergesetzt, da sie ihr eigenes hergestelltes Geschirr mit dem üblichen Einweggeschirr vergleichen sollten. Eine Gruppe schnitzte das Geschirr aus Bambus, die Kinder besorgten frische Kuhmilch beim Bauern und stellten aus Essig und Milch durch Erhitzen ihr Geschirr her." Da darf man gespannt sein, wie die erfolgreichen Forscher in der nächsten der insgesamt drei Runden abschneiden. Vielleicht schafft es ja tatsächlich ein Schüler bis zur Preisverleihung nach München ins Deutsche Museum, wo dann eventuell sogar der Kultusminister den sogenannten Superpreis überreicht. cv