Nordhalben — Das Grüne Band entlang des Kolonnenweges an der ehemaligen innerdeutschen Grenze ist ein national bedeutender Lebensraumverbund. Die Entwicklung des Grünen Bandes als wertvoller Rückzugsraum für die Natur, aber auch die Erlebbarkeit der ehemaligen innerdeutschen Grenze sind Anliegen und Aufgabe der Stiftung Naturschutz Thüringen.
Am Aussichtspunkt Titschendorf-Nordhalben, dem südlichsten Zipfel des Grünen Bandes in der Region, sind noch Offenlandlebensräume zu finden, die sich der Wald ohne regelmäßige Pflege zurückerobert. Damit wächst auch der Ausblick hinüber nach Nordhalben Stück für Stück zu.
Im Rahmen des von der EU und dem Land Thüringen geförderten Projektes "Grünes Band Aktiv" möchte die Stiftung Naturschutz Thüringen diesen Platz mit den Bürgern gemeinsam entwickeln - als Ort des Weitblicks und der Besinnung.
Am Samstag, 27. Juni, ab 9 Uhr lädt die Stiftung zusammen mit den angrenzenden Gemeinden zu einem gemeinsamen Bürgereinsatz ein: Sensenlehrer Gunther Rödel lehrt das Sensen und Dengeln. Eigene Sensen dürfen dafür gerne mitgebracht werden.
Für die Beweidung der Flächen, die ab 2016 geplant ist, wird aufkommender Pionierwald gerodet und dem Zuwachsen der Offenlandlebensräume entgegengewirkt.
Auch die durch Ablagerungen entstandenen Störflächen sollen wieder mit den typischen Arten der Bergwiesen besiedelt werden. Dazu wird eine Mahdgutübertragung im August vorbereitet. Nach den Arbeiten im Grünen Band wird es eine Brotzeit für alle Helfer geben.
Um Anmeldung unter 0361/3789293 oder gruenes-band-aktiv@stiftung-naturschutz-thueringen.de wird gebeten. red