Münnerstadt — In der evangelischen Auferstehungskirche findet am Buß- und Bettag 18. November um 9.30 Uhr ein Gottesdienst statt. Dabei können sich die Gläubigen die Frage stellen, ob Buße noch modern ist. Bis ins letzte Jahrhundert hinein gab es verschiedene Bußtage, die Gelegenheit und Chance boten, über das eigene Tun und Lassen in einer werteorientierten ethischen Reflexion nachzugehen. Der Buß- und Bettag sei, so Pfarrer Joachim Pennig, der letzte Rest das gemeinschaftliche Handeln im Lichte der Gebote des Lebens und Zusammenlebens, die sich in dieser Werteorientierung gut ausdrücken, zu reflektieren. Pennig findet, dass der Buß- und Bettag für Bürger eine gute Gelegenheit sei, das Angebot solche Normenreflexion wahrzunehmen. Zum Gottesdienst will er deshalb ausdrücklich alle kommunalen Amtsträger (Stadträte, Ortssprecher) einladen. Pennig betont zudem, dass nicht an Stammtischen definiert werde, was christliches Abendland bedeutet, sondern dort, wo "christlich" gelebt wird. red