von unserem Mitarbeiter Andreas Welz

Vierzehnheiligen — Die Bildungshäuser präsentieren auch in der ersten Hälfte 2015 ein vielfältiges und abwechslungsreiches Eigenprogramm in den Bereichen Spiritualität, Theologie und Kirche. Der Rektor der Einrichtung, Domvikar Elmar Koziel, und Schwester Christina Schirner stellten das Programm vor.
Koziel lud zu Tagen der Einkehr und Besinnung ein und machte deutlich, darüber hinaus die Häuser auch offen stehen für alle, die alleine für sich oder mit geistlicher Unterstützung eine Auszeit nehmen möchten. Besonders betonte der Domvikar die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Franziskusschwestern. Schwester Christina Schirner sei als Mitarbeiterin im Bildungsbereich und in der Geistlichen Begleitung tätig. "Darüber hinaus kooperieren wir mit dem Mutterhaus der Franziskusschwestern auch bei einzelnen Bildungsveranstaltungen", sagte Koziel.

Tage der Einkehr für Witwen

Die Vortragreihe beginnt im März mit der Fortsetzung der Reihe "Lebensbegleiter" - Tage der Einkehr für Witwen. Elmar Koziel, Elfi Lurz, Gemeindereferentin in Weißenbrunn, Schwester Christina Schirner und Alexandra Bartl, Entspannungstherapeutin in Bamberg, erinnern daran, dass unser Lebensweg nicht nur aus einer Abfolge von Ereignissen besteht, sondern von vielen Menschen und anderen Lebewesen lebt (10. bis 13. März).
Das Aktivseminar für Frauen beleuchtet das Thema: "Das Schöne fesselt uns, aber das Schönste befreit uns von uns selbst". Das Aktivseminar wendet sich an Frauen, die sich dem spannenden Thema nähern wollen (14. bis 15. März). Besinnungstage für Menschen über 60 Jahre finden vom 23. bis 29. März statt. "Leuchttürme des Lebens" heißt das Auftankwochenende für junge und junggebliebene Erwachsene. Die Auszeit soll Sicherheit, Orientierung und Kraft geben (27. bis 29. März).
In dem Seminar "Erkennen Sie ihre Stärken" lernen die Teilnehmer, auch in schwierigen Situationen gelassen zu bleiben (27. bis 29. März). Die Vierzehnheiligener Berg-Zeit dient dazu, beim Auf und Ab des Lebens innezuhalten. Dieser Tag wird in wechselnder Gestaltung jeden Monat angeboten (1. April).
"Licht im Dunkel" heißen die Besinnungstage für Menschen mit körperlichen Einschränkungen (2. bis 5. April). Wanderexerzitien stehen unter dem Motto. "Wenn nichts mehr geht, dann geh!" - Wanderwege durch den Gottesgarten am Obermain erkunden über Pilger- und Wallfahrtswege mit Pastoralreferent Josef Ellner von der ökumenischen Kur- und Urlauberseelsorge in Bad Staffelstein (13. bis 16. April).

"Perlen des Glaubens"

Es folgt eine Einführung in die "Perlen des Glaubens", einem Gebetsarmband, das in kurzer Zeit große Beliebtheit erlangt hat (17. bis 19. April). Ein Lyrikabend zwischen Poesie und Religion steht unter dem Thema "Rilke zum Nachdenken", mit Live-Musik am Klavier (22. April). Mit einem Aquarellmalkurs "Die wunderbaren Farben des Frühlings" lädt Künstlerin Heike Dotzauer aus Nürnberg, die auch die Heiligenfenster im Diözesanhaus gestaltet hat, Anfänger und Fortgeschrittene ein, kreativ zu werden. Die Tage werden umrahmt von Gedanken zur Besinnung, die zusätzlich Anregungen geben können (24. bis 26. April). In Verbindung mit dem Ordensreferat der Erzdiözese Bamberg wird die Spiritualität der Schönstätter Marienschwestern vorgestellt. Ein letztes Mal wird die Reihe der zahlreichen Ordensspiritualitäten mit vier neuen Vorträgen fortgesetzt (3. Mai). Das Seminar für Mitarbeiterinnen der Caritas "Mit Leib und Seele frisch und fromm" wendet sich an alle, die einen heilsamen Gegenpol zu den täglichen Belastungen setzen möchten (7. bis 8. Mai).
Ein Wochenende über Maria soll das Leben eines jungen Mädchens in Israel vor 2000 Jahren transparent machen (8. bis 10. Mai). Den eigenen Lebensweg nachzuspüren wird mit dem Veranstaltung "Mein Leben - eine Heilsgeschichte" auf den Grund gegangen. Die Elemente sind Gebets- und Schweigezeiten, Bibelarbeit, Austausch und Singen (18. bis 21. Mai). Eine weitere Berg-Zeit findet am 20. Mai statt.
Die Heilkraft des Malens soll eine Begegnung mit sich selbst sein. Das Abschalten und Eintauchen in die Welt der Farben verhilft zu Ruhe und Gelassenheit (22. bis 25. Mai). Bei dem Kurs werden keine Maltechniken vermittelt, das geschieht in dem Kurs im April. Der Vortrag "Die Spiritualität des Säkular instituts Notre Dame de Vie" findet am 31. Mai statt.
Auch das Programm der Franziskusschwestern mit verschiedenen Veranstaltungen im Mutterhaus ist wieder umfangreich. Sie beginnen mit Besinnungstagen für Menschen mit körperlichen Behinderungen (2. bis 5. Juni). "Heilsame Tage" verspricht eine Woche der persönlichen Einkehr, Besinnung und Schweigen (8. bis 12 Juni). Ein Glaubensseminar trägt den Titel "Wozu ist denn Kirche da?" (13. Juni). In Verbindung mit dem Ordensreferat der Erzdiözese wird die Reihe Ordensspiritualität mit den Salesianer Don Boscos fortgesetzt (14. Juni). "Auf zur Berg-Zeit" heißt es wieder am 24. Juni. Pilgern mit den 14 Nothelfern ist ein Wochenende auf und zum Nothelferweg vorbehalten (3. bis 5. Juli). Die Jubiläumsexerzitien für Priester mit Erzbischof . Ludwig Schick finden vom 6. bis 10. Juli statt. Vom 10. Juli bis 12. Juli wird wieder der Kurs "Entspannung für Leib und Seele" angeboten. Die Seminartage mit Ottmar Fuchs "Warum schaut Gott so lange zu?" befassen sich mit Krieg, Leid und Zerstörung. Die Franziskusschwestern laden zu einem Besinnungswochenende in das Mutterhaus ein (17. bis 19. Juli). Höhepunkt des Halbjahrs ist die Wiedereröffnung des Diözesanhauses am Freitag, 24. Juli. Beim Festakt segnet Ludwig Schick die Räume.