Elf Kirchengemeinden im Coburger Land hatten zehn Wochen Lichtkreuze und Arbeiten des Künstlers Ludger Hinse in ihrer Kirche. In Gottesdiensten, Andachten, bei Wanderungen, Pilger- und Nachtfahrten, Workshops, Konzerten und Dialogen näherte man sich dem Thema "Kreuz" und dessen Bedeutung für den Kirchenraum und das eigene Leben an. Die Arbeiten des Künstlers wurden in ihrem Facettenreichtum wahrgenommen, brachten Besucher zum Nachdenken und zum Staunen über die Lichtreflexionen, die alte Kirchenräume in neues Licht tauchten. Klang und Licht spannten einen Raum im Raum auf, in dem sich für viele immer wieder in besonderer Weise eine sanfte Ahnung für das Geheimnis Gottes einstellte. Eine Gruppe hielt fest: "Wir haben gelauscht und gestaunt." Eine andere sagte: "Es war einfach beeindruckend."
Drei Gemeinden haben sich bisher entschlossen, das Kunstwerk dauerhaft in ihrer Kirche zu behalten. Die Finissage der Lichtkreuz-Aktion findet am Sonntag, 24. Juli, um 14 Uhr, in der Schlosskirche in Lahm mit Orgel- und Posaunenmusik statt. Dekan Johannes Grünwald, Bürgermeister Werner Thomas und der Künstler Ludger Hinse werden dabei sein. Speisen und Getränke gibt es im Schlosshof. Um 15.30 Uhr ist eine Orgelführung zur bekannten Herbstorgel geplant. Das Projekt schließt um 17 Uhr mit einer Andacht in der Lahmer Kirche. red