Ständig neue Auflagen, auf die sich das Personal einstellen muss, dann wieder die nächste der Pandemie geschuldete vorübergehende Schließung - auch für die Kindergärten der Marktgemeinde Ebensfeld war das zu Ende gehende Jahr 2020 alles andere als einfach. Umso größer war die Freude der Vertreter der Kinderbetreuungseinrichtungen über eine vorweihnachtliche Bescherung seitens der Kommune.

Dritter Bürgermeister Anton Schatz und der Kinder- und Jugendbeauftragte des Marktes Ebensfeld, Sebastian Dorsch, übergaben feierlich Laptops an die Vertreter der Kindergärten. Die beiden Ebensfelder Einrichtungen, sprich: die "Kelbachstrolche" und die "Mainzwerge", der Waldkindergarten bei Prächting sowie die Kindergärten in Kleukheim und Döringstadt erhielten je ein Gerät.

In den regelmäßigen Gesprächen mit den Vertretern der Kindergärten und dem Elternbeirat hatte sich die Sinnhaftigkeit der Anschaffung ergeben. "Die Elterngespräche sind - und momentan gilt dies natürlich besonders - zwar beispielsweise auch telefonisch möglich, aber wenn man sich trotzdem sieht, ist das natürlich angenehmer. Aber auch sonst werden die Geräte gute Dienste tun und unsere Arbeit gerade in diesen schwierigen Zeiten erleichtern", fand Ulli Zenk, die Leiterin der Kindertagesstätte Sankt Michael, und sprach Worte des Dankes an die Gemeinde für dieses willkommene Präsent wenige Tage vor dem Weihnachtsfest.

Auch den Leiterinnen des Kindertagesstätte Sankt Josef in Kleukheim, Monika Moritz-Ruppenstein, und des Katholischen Kindergartens Sankt Martin in Döringstadt, Monika Spindler, war die Freude anzumerken.

"Das Personal unserer Kindergärten in der Gemeinde macht einen tollen Job - und das muss man in diesem Jahr, wo sie sich immer auf neue Rahmenbedingungen einstellen mussten, umso mehr betonen", wollte Anton Schatz für die Marktgemeinde diesen wichtigen Punkt nicht unerwähnt lassen. Sebastian Dorsch konnte ihm da nur vollauf zustimmen.

Die Kinder der Marktgemeinde liegen der Kommune sehr am Herzen, mussten heuer aber durch den Ausfall von Veranstaltungen und die starke Einschränkung des Ferienprogramms ebenfalls in den sauren Apfel beißen und eine harte Zeit überstehen, räumten die Gemeindevertreter ein und verliehen ihrer Hoffnung auf ein auch für die Kinder erfreulicheres Jahr 2021 Ausdruck.

"Ja, es war heuer nicht einfach, doch die Kinder kamen mit den Einschränkungen und Auflagen gut zurecht und verhielten sich vorbildlich", betonte Ulli Zenk. Doch auch sie und ihre Kolleginnen Moritz-Ruppenstein und Spindler sehnen sich nach ein bisschen Normalität. Die Geräte, die sie für die Kindergärten entgegennahmen, beinhalten im Übrigen auch ein für die Bedürfnisse der Einrichtungen hilfreiches Software-Paket und einen Virenscanner. mde