Auch in diesem Jahr hat der Sport- und Kulturverein Ebern seinen Beitrag "Boulen auf der Boulebahn" im Zuge des Ferienprogramms angeboten. Neun Kinder im Alter von sieben bis 14 Jahren waren begeistert bei der Sache, wie der Verein mitteilte.

Unter Anleitung von Bürgermeister und Vorstandsmitglied Jürgen Hennemann und Bouler Harald Martin übten sie, die Stahlkugeln richtig zu legen und möglichst nah an das "Schweinchen", die kleine Holzkugel, zu kommen. Zunächst wurden verschiedene Wurftechniken und unterschiedliche Entfernungen auf der Bahn ausprobiert, bevor es zu einem Wettkampf zweier Teams kam. So manche Kugel verfehlte ihr Ziel, aber der Spaß stand immer im Vordergrund.

Auch Könner kristallisierten sich schnell heraus. So wurde Sven, ein Junge, der in der Werkstatt der Lebenshilfe in Augsfeld arbeitet, von seinem Team immer dann an den Start geschickt, wenn die Kugel möglichst genau am Schweinchen zu platzieren war.

"Insgesamt war es ein schöner Nachmittag auf der schattigen Boulebahn, bei dem nicht nur das Boulen geübt wurde, sondern auch Integration praktiziert wurde", freute sich Jürgen Hennemann. Nächstes Jahr gerne wieder, meinten die Kinder.

Einziger negativer Punkt war, dass immer wieder Glassplitter von zerschlagenen Flaschen auf der Boulebahn lagen. red