14 Männer und Frauen haben kürzlich erfolgreich ihre Hospizbegleiterausbildung abgeschlossen. Ihre Erlebnisse hat eine Teilnehmerin wie folgt zusammengefasst:

"Im Januar 2019 las ich in der Zeitung von einem Infoabend über die Hospizbegleiterausbildung. Mein Interesse war geweckt, ich begann in lockerer Runde mit 13 anderen Interessierten unterschiedlichen Alters den Grundkurs.

Beide Koordinatorinnen führten uns in den Hospizgedanken ein. Ein historisches Filmdokument gab Einblicke in das St.- Christopherus-Hospice in London im Jahr 1967. Der Grundkurs gab mir ein Fundament zu vielen Lebensthemen wie Kommunikation, Eigen- und Fremdwahrnehmung und zum Hospizgedanken.

Die praktischen Übungen in kleinen Gruppen haben uns alle sehr bewegt. Ich denke inzwischen viel bewusster über mich und mein Verhalten nach. Bei so viel neuem Wissen braucht es natürlich auch Pausen. Wunderbare und köstliche Speisen haben dazu beigetragen, diese Zeit zu genießen.

Der Besuch auf der Palliativ- Station im Klinikum Kulmbach hat vielen von uns den Schrecken genommen. Ausführlich wurde unsere Gruppe über den Tagesablauf sowie die medizinische und pflegerische Versorgung auf dieser Station informiert.

Die Berichte der erfahrenen Hospizbegleiter motivierten mich, im Aufbaukurs weiterzumachen. Hier hat uns zum Beispiel ein Besuch im Albert- Schweitzer-Hospiz in Bayreuth verdeutlicht, dass ein Ort des Sterbens auch ein Ort voller Leben ist. Verschiedene Fachreferenten vertieften unser Wissen über die Hospiz- und Palliativarbeit und nun bin ich gespannt, wie sich mein Weg als Hospizbegleiterin weiterentwickelt." red