Zum Bericht "Im Freudentaumel" vom 13. Januar: Seit Jahren gehe ich gerne zur Prunksitzung des Elferrates der Stadt Ebermannstadt in die Stadthalle. So war ich auch am Samstag, 11. Januar, als Besucher im Saal. Ein kurzweiliges, ausgewogenes Programm sorgte für eine ausgelassene Stimmung. Neben den Garden, Männerballett und Kabarett usw. sorgten vor allem auch die Büttenreden, die überwiegend frei vorgetragen wurden, für gute Laune.

Sowohl die Stadtschreierin (Sonja Müller) als auch der Brandschutzbeauftragte (Peter Sandner) konnten überzeugen. Wenn die zwei Wohlmuthshüller "Dorfschnaddern" (Noela Hoeß und Mia Kolano) mit elf beziehungsweise 13 Jahren auf der Bühne ganz cool ihre Witze zum Besten geben, habe ich größten Respekt. Auch der gekonnte Auftritt von Stanislaus (Ehrenpräsident Gerhard Fickert) sorgte für Erheiterung, wie auch die Forchheimer "Gaafergoschn" (Janina Fuchs), die den "weichgespülten" Männern den Spiegel vorhielt.

Unter den anwesenden Besuchern, ob Jung oder Alt, Einheimischen oder Auswärtigen, Stammgästen oder "Neulingen" habe ich nur positive Kommentare gehört.

Auch ich fand die Prunksitzung als die gelungenste der letzten Jahre. Lediglich der Berichterstatter des FT hatte deutliche Kritik an einigen Auftritten. Scheinbar ein Alleinstellungsmerkmal. Schade! Bernhard Hübschmann

Ebermannstadt