Die Idee stammt aus dem Herbst 2019: Da erläuterte Rödentals Bürgermeister, Marco Steiner (FW), im Bürgergespräch, dass die Stadt es sich zum Ziel gesetzt habe, in jedem Ortsteil einen Defibrillator zu installieren.

Die Stadt übernimmt die Ins tallation und auch die Wartung dieses lebensrettenden Gerätes - die Anschaffungskosten von rund 2500 Euro sollen allerdings durch die jeweiligen Ortsteile eingebracht werden. Die beiden Waldsachsener Ortsvereine - der Obst- und Gartenbauverein und der Sportverein DJK/TSV Rödental - erklärten sich in der Folge schnell bereit, die notwendigen Finanzmittel - ähnlich wie in anderen Ortsteilen - mittels einer Spendenaktion aufzubringen. Diese hat im Frühjahr begonnen, doch dann kam Corona. Für die Vereine war es undenkbar, während der Pandemie von Haus zu Haus zu gehen und um Spenden für das Gerät zu bitten.

Im September konnte nun die Spendenaktion durchgeführt werden. Die Aktion wurde ein voller Erfolg. Den Waldsachsener Bürgern ist es anscheinend vollkommen klar, dass die Installation eines Defibrillators vielleicht einmal ihr eigenes Leben retten könnte. So spendeten sie insgesamt 2895 Euro. Die Vereine bedanken sich dafür bei allen Spendern, denn damit waren die Anschaffungskosten des Defibrillators gesichert.

Vielleicht geht noch einer

Dank einer weiteren großzügigen Spende von Christiane Schrenker in Höhe von 1.000 Euro ist es sogar eventuell möglich einen zweiten Defibrillator für Waldsachsen anzuschaffen. Die beiden Ortsvereine haben sich bereit erklärt, den dafür noch fehlenden Betrag aufzubringen. Stefan Schulze