Wie wichtig die Tatortarbeit und die damit verbundene Spurensicherung bei der Klärung von Straften sein kann, zeigte sich diese Woche am Ermittlungserfolg der Bamberger Kripo. Zehn Einbrüche, die sich Anfang Mai ereigneten, gehen wohl auf das Konto eines rumänischen Tatverdächtigen.
Vom 2. auf den 3. Mai stiegen zunächst unbekannte Täter in mehrere Garagen, Lagerräume und auch in ein Wohnhaus in Altendorf und Hallerndorf ein. Dort entwendeten sie vorwiegend Werkzeuge und Arbeitsgeräte, aber auch Mobiltelefone und Tablets im Gesamtwert von etwa 8000 Euro. Im Anschluss waren die Täter zunächst unerkannt entkommen.


Verräterische DNA-Spur

Im Zuge der Tatortarbeit sicherten die Experten der Spurensicherung der Kriminalpolizei Bamberg zahlreiche Spuren und DNA-Abriebe. Ein Abgleich des gesicherten DNA-Materials führte schließlich zu einer Übereinstimmung mit dem 30-jährigen Tatverdächtigen und belegt die Anwesenheit an zwei Tatorten. Durch umfangreiche Ermittlungen gelang es den Beamten, nun auch eine Verbindung zu den übrigen Einbrüchen herzustellen.
Inwieweit der Tatverdächtige Unterstützung von bislang noch nicht bekannten Komplizen erhielt und ob der 30-Jährige für weitere Einbrüche innerhalb und außerhalb von Oberfranken verantwortlich ist, sollen die laufenden Ermittlungen zeigen. red