Nach gerade einmal 1,5 Stunden stand der Sieger fest: Die Volley.ballarinas Bamberg (10.) haben ihr letztes Auswärtsspiel der Hinrunde in der Regionalliga Südost beim TSV Zirndorf (5.) mit 0:3 verloren.

Auch wenn Trainer Max Kolbe auf die verletzten Stammspielerinnen Laura Badum und Katharina Schröder sowie Laura Rienecker (private Gründe) verzichten musste, waren die Ballarinas motivert, in Zirndorf ihr Bestes zu geben. Die Bamberger Volleyballerinnen fanden gut ins Spiel. Es gab beiderseits viele hart umkämpfte Bälle. Jedoch wurden die taktischen Vorgaben des Coaches nur mäßig umgesetzt. Ab dem Spielstand von 13:15 schlichen sich Konzentrationsfehler ein. Druckvolle Aufschläge des Gegners brachten die Annahme ins Wanken. Zirndorf gewann Satz Nr. 1 mit 25:22.

Die Volley.ballarinas gingen nun wieder früh in Führung, spielten gut mit. Doch bei der 14:10-Führung der VG Bamberg gab es einen Knick in der Konzentration und Leistung, der sich durch das gesamte Team zog. Auch der zweite Durchgang wurde wieder mit nur drei Punkten Unterschied (25:22) abgegeben.

Auch der letzte Satz begann ausgeglichen. Zwei Fehler auf VG-Seite veranlassten Trainer Kolbe beim Spielstand von 10:11 zu einer Auszeit. Jedoch traf seine motivierende Ansprache auf nicht sehr fruchtbaren Boden. Ein verschlagener Aufschlag, ein guter Angriff der Gastgeber, und der Satz und somit auch die drei Punkte für die Tabelle gingen knapp, aber verdient an die Zirndorfer Volleyballerinnen.

Fazit: Um ein Spiel zu gewinnen, muss man nicht nur gut spielen, sondern die Leistung und Konzentration in der ganzen Partie aufrechterhalten. Am kommenden Sonntag (15 Uhr, Halle am Georgendamm) wollen sich die Bambergerinnen im Kellerderby gegen den VCO München (11.) konzentrierter präsentieren. nw Volley.ballarinas Bamberg: Hölzlein, Krön, Leiblein, Reichenberg, Sagstetter, Semm, Thiam, Werthmann