Der Bundeswehrverband am Standort Hammelburg mit seiner Untergruppierung Ehemalige, Reservisten und Hinterbliebene (ERH) und die Europa-Union Hammelburg bieten am Donnerstag, 10 Januar, einen gemeinsamen Vortrag an. Es geht um "Die Geschichte der Spionage von Daniel Defoe bis Günter Guillaume". Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr im Heinrich-Köppler-Haus.

Der Referent des Vortragsabends ist Thomas Lukow von der Hanns-Seidel-Stiftung. Seit die Menschheit bestehe, sei es eine existenzielle Notwendigkeit gewesen, Informationen über Konkurrenten oder Gegner zu gewinnen, heißt es in der Ankündigung. Bei kriegerischen Auseinandersetzungen sei es von höchster Bedeutung gewesen, die Truppenstärke oder Bewaffnung der anderen Seite zu kennen.

Von Interesse sei auch, aus welchen Milieus die Agenten oder Spione kamen und kommen. So seien darunter zum Beispiel Schriftsteller, Ingenieure, Architekten, Künstler, Kriminelle, Verurteilte, Wissenschaftler, Militärs oder Politiker gewesen. Diese und weitere Hintergründe will der Vortragsabend beleuchten. Der Referent Lukow sei in Hammelburg nicht unbekannt. Er sei ein hervorragender Redner und fessele seine Zuhörer. red