Am Montag, 29. Januar, findet um 18 Uhr wieder die Bamberger Mahnwache Asyl am Gabelmann statt. Im Zentrum wird die Situation von Geflüchteten in den sogenannten Transitzentren stehen. Das Sondierungspapier von CDU/CSU und SPD sieht vor, derartige Aufnahme-, Entscheidungs- und Rückführungseinrichtungen in ganz Deutschland einzurichten. Erst vergangene Woche gingen rund 200 Bewohner aus der AEO in Bamberg auf die Straße. Sie kritisierten die belastenden Lebensumstände in der AEO und forderten faire Asylverfahren. An der Mahnwache werden solidarity4all, ein Bündnis, das sich für eine solidarische und menschliche Flüchtlingspolitik einsetzt, und Bewohner der AEO sprechen. Außerdem wird die Abschiebepraxis nach Afghanistan thematisiert. Trotz zweier Anschläge innerhalb einer Woche, unter anderem auf Entwicklungshilfsorganisationen wurden diesen Dienstag erneut 19 Personen in das krisengebeutelte Land abgeschoben, berichten die Initiatoren der Mahnwache - das Netzwerk Bildung und Asyl, der Verein "Freund statt fremd" und die Interreligiöse Fraueninitiaitve, die gemeinsam mit Geflüchteten auf ein deutliches Zeichen für eine menschenwürdige Asylpolitik setzen. red