Das Lachen ist ihm nicht vergangen, lag doch das CSU-Ergebnis im Kreis und sein persönliches Ergebnis weit über dem landesweiten Trend. Humor bewies "Titelverteidiger" Steffen Vogel im Wahlkampf mehrfach. Er nutzte dazu einen Rauschebart, den er sich Monate vor der Landtagswahl hatte wachsen lassen, ehe er dann rechtzeitig zum Wahlkampf adrett und frisch rasiert ins Rennen ging. Zunächst verschreckte der CSU-MdL - in den sozialen Medien präsent, wie kaum ein anderer Politiker - seine Wählergemeinde mit einem fingierten Wahlplakat, das einen finster dreinblickenden Jägersmann zeigte. Der Slogan dazu hätte gelautet: "Für Waidblick im Landtag". Natürlich war dieses Plakat nur Fake, ein Scherz des Politikers, genauso wie das Plakat, das er kurz vor Torschluss noch nachlegte. Angeblich um bei schlechten Umfragewerten nochmal richtig Gas zu geben: Es zeigt wieder den Rauschebart von einst, diesmal als Weihnachtsmann. "Es geht aufwärts mit uns!", konstatierte der Thereser dazu in einem Facebook-Video. Als wollte er den Beleg dafür liefern, dass man in Kreisen der CSU noch an den Weihnachtsmann glaubt. eki