Das Wählerverzeichnis zur diesjährigen Herzogenauracher Seniorenbeiratswahl beeindruckt zunächst mit einer Zahl: Mitte Juni 2016 wurden genau 6154 Einwohner ab dem 60. Lebensjahr in Herzogenaurach gezählt (25,1 Prozent der gesamten Einwohnerzahl), so viele wie niemals zuvor (+4,1 Prozent gegenüber der Wahl 2013).
Genau dieser Kreis der älteren Einwohner ist laut einer Pressemitteilung des amtierenden Seniorenbeirats am Freitag, 1. Juli, zwischen 10 und 16 Uhr aufgerufen, im Rathaus fünf Mitglieder und fünf stellvertretende Mitglieder für die dreijährige Amtsperiode des neuen Seniorenbeirats zu wählen (sofern nicht schon vorher per Briefwahl erfolgt).
Zur Wahl stellen sich 16 Frauen und Männer, eine früher ebenfalls noch nie erreichte Zahl an Kandidaten, darunter neun Bewerber, die vorher noch nicht im Seniorenbeirat waren. "Wir sehen das sehr positiv", meint dazu der bisherige Vorsitzende, Michael Baltz. "Das zeigt doch, dass die ehrenamtliche Arbeit im Seniorenbeirat und Seniorenbüro anerkannt wird und neue Bewerber auch anzieht." Besonders erfreut sei man über die jüngeren "Nachwuchskräfte" in den 60ern, die das Ausscheiden älterer Seniorenbeiräte gut kompensieren können.
In der Stadtverwaltung und im Seniorenbeirat hofft man auf eine gute Wahlbeteiligung. Mit der erstmals geschaffenen Möglichkeit zur Briefwahl hat die Stadt die Voraussetzungen dafür erheblich verbessert. red